Aktuelles | 07.2026
PV erspart DE seit 2020 Kosten in dreistelliger Milliardenhöhe
Die in Deutschland inzwischen installierten insgesamt rund sechs Millionen Solarstromanlagen haben in den vergangenen sechs Jahren einen volkswirtschaftlichen Nutzen in dreistelliger Milliardenhöhe erbracht. Nach Berechnungen des BSW-Solar wurden zwischen 2020 und 2025 fossile Energieimporte im Wert von über 20 Milliarden Euro ersetzt. Zugleich wurden Klimaschadenskosten von bis zu 250 Milliarden Euro vermieden.
Insgesamt erzeugten die Solarstromanlagen in Deutschland in diesem Zeitraum knapp 390 Milliarden Kilowattstunden Solarstrom. Diese Strommenge verdrängte im Stromsystem vor allem Erdgas- und Steinkohlekraftwerke und verringerte damit sowohl den Bedarf an fossilen Brennstoffimporten als auch die damit verbundenen Treibhausgasemissionen. Nach Angaben des Umweltbundesamtes wurden durch Solarstrom in Deutschland in den vergangenen 20 Jahren rund 500 Millionen Tonnen Treibhausgase vermieden. Mehr als die Hälfte davon entfiel allein auf die Jahre 2020 bis 2025.
Aus Sicht des BSW-Solar unterstreichen die Zahlen die wachsende Bedeutung der Photovoltaik für Klimaschutz, Versorgungssicherheit und wirtschaftliche Stabilität. Solarstrom senke die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten und mache Strompreise widerstandsfähiger gegenüber geopolitischen Krisen. Gerade in Verbindung mit Batteriespeichern werde die Photovoltaik damit zunehmend zu einem strategischen Standortfaktor.
Die BSW-Analyse wurde am vergangenen Wochenende von den Medien breit aufgegriffen.
Die Solar- und Speicherbranche beschäftigt inzwischen rund 120.000 Menschen in Deutschland und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 30 Milliarden Euro.
Weitere Marktdaten wird der BSW-Solar Intersolar Europe veröffentlicht, die vom 23. bis 25. Juni 2026 im Rahmen von „The smarter E Europe“ auf dem Messegelände München stattfindet.







