Aktuelles | 02.2026
Die PV-Anlage wird Ü-20 und jetzt?
Seit rund 20 Jahren sind Photovoltaikanlagen auf vielen landwirtschaftlichen Dächern in der Region im Einsatz.
Auch zahlreiche Gewerbe- und Wohngebäude wurden damals mit Solarstrom ausgestattet. Für diese Anlagen endet nun schrittweise die garantierte EEG-Vergütung – für landwirtschaftliche Betriebe oft ein besonders entscheidender Zeitpunkt.
Denn gerade auf Höfen ist der Strombedarf in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen: Melk- und Kühltechnik, Lüftungssysteme, Wärmepumpen oder E-Mobilität benötigen Energie – idealerweise aus eigener Erzeugung. Gleichzeitig erreichen viele PV-Altanlagen technisch ihre Grenzen: Module verlieren an Leistung, Wechselrichter kommen ans Ende ihrer Lebensdauer und Verkabelung sowie Schutztechnik entsprechen häufig nicht mehr dem heutigen Stand.
Mehr Leistung aus bestehenden Dachflächen
Eine gezielte Modernisierung, auch Repowering genannt, kann vorhandene Dachflächen wieder deutlich leistungsfähiger machen. Moderne Module und Wechselrichter ermöglichen Ertragssteigerungen von bis zu 30 Prozent. In Kombination mit einem Stromspeicher lässt sich der Eigenverbrauch von früher oft 20–30 Prozent auf über 70 Prozent erhöhen. Das senkt den Stromzukauf spürbar und sorgt für mehr Planungssicherheit – ein klarer Vorteil für Betriebe mit hohem Eigenverbrauch.
Erst prüfen, dann entscheiden
Nicht jede Ü20-Anlage muss sofort erneuert werden. Entscheidend ist eine fachlich fundierte Bewertung des aktuellen Zustands. Mithilfe von Drohnen-Thermografie und Wärmebildaufnahmen lassen sich Hotspots, Leistungsabfälle oder verdeckte Schäden erkennen – schnell, präzise und ohne den laufenden Betrieb zu beeinträchtigen. Besonders bei großen Stall- und Hallendächern ist diese Methode sehr effektiv.
Als regionaler Ansprechpartner begleitet die AC SOLAR GmbH aus Starnberg landwirtschaftliche Betriebe ebenso wie gewerbliche und private Anlagenbetreiber bei der Entscheidungsfindung: Weiterbetreiben, modernisieren oder erneuern – immer auf Basis einer fundierten Analyse.
Für landwirtschaftliche Betriebe besonders interessant
- Viele PV-Anlagen aus 2004–2006 liefern heute 10–20 % weniger Leistung
- Moderne Technik bringt mehr Strom auf gleicher Dachfläche
- Hoher Eigenverbrauch macht Speicher wirtschaftlich attraktiv
- Drohnen-Thermografie erkennt Schäden, die vom Boden unsichtbar sind
- Eine Prüfung schafft Klarheit – bevor investiert wird








